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Achtung !
Das Banater Bergland ist ein wunderschönes Wandergebiet. Aber es ist relativ unwegsam und dünn besiedelt. Das Karstgebiet denht sich von Reschitz bis zur Donau nach süden aus ( etwa 90 km Luftlinie ). Es sind mehr als 1200 (!) Höhlen bekannt, die längste misst etwa 6,5 km und die tiefste: -236m.
Das Gebiet birgt einige Gefahren, auf die wir Sie aufmerksam machen wollen.
Wie schon erwähnt, es handelt sich um ein unwegsames Gelände, bewaldet in den höheren Lagen, mit max. Höhe von 1456m, aber keine steilen Berge wie in den Alpen. Im Karstgebiet sind ausgedehnte Almen und Wiesen.
Ausserdem herrscht ein submediterraneanes Klima, mit heissen Sommer und milden Winter, das bedeutet eine Maquis-änliche Vegetation und Fauna und es ist -vor allem im Sommer - sehr trocken ( Wasser mitnehmen! ). Das Karstgebiet ist von tiefe Schluchten durchzogen. Sicherheitstechnisch bedeutet das daß Sie keine Signaldeckung durch Mobilfunknetze haben und es gibt auch sonst keine Möglichkeit jemandem zu Hilfe zu rufen. In den Schluchten kann u.U. auch kein Satellitentelefonempfang möglich sein.
Auf die sonnigen Hänge werden Sie Kreuznatter ( Vipera berus ) und Hornotter
( Vipera ammodytes ammodytes ), zwei äusserst giftige Schlangenarten begegnen.
Vorsicht !
Ein bis zwei Bisse sind tödlich!
Nicht zu vergessen sind die Hunde! Auf den Wiesen sind Hütten, die den Bauern
als ( Sommer - ) Unterkunft und Gerätelager dienen.Die sind eben von ( halb ) verwildete Hunde bewacht, die einem gefährlich werden können. Hinzu kommen hoch die Schäferhunde die die Herden bewachen.
Schauhöhlen, die ausgebaut sind wie in Deutschland werden Sie vergeblich suchen, die einzige wo ( gelegentliche ) Führungen angeboten werden ist die Comarnic Höhle.
Deshalb :
Falls Sie eine Trekking Tour planen, evtl. mit Höhlenbesuche, nehmen Sie Kontakt mit Einheimischen auf ( mit uns, zum Beispiel ), die Sie sicher durchs Gelände führen können. Nach einige geführten Tours werden Sie sehr wohl in der Lage sein allein durch die Gegend zu trekken.
Informieren Sie auf jedem Fall Ihrem Wirt über die geplante Tour, vor allem mit vorraussichtichen Ankunftszeiten, damit zumindest jemand weiss wo Sie sind und evtl. Alarm schlagen kann.
Die meisten Höhlen in unserem Gebiet sind ungeschützt ! Das heißt längst nicht völlig schutzlos, da sie sich in einen relativ unwegsamen Gelände befinden und schwer zu finden sind.
Falls Sie sich in einer Höhle verirren oder gar einen Unfall haben, es können nur unsere Leute Ihnen zu Hilfe kommen, vorausgesetzt man weiss wo Sie sind, siehe oben !
Mehr Informationen, auch über die Hunde, finden Sie unter anderem bei Wilhelm Scherz, alias Karpatenwilli indem Sie
hier
klicken!
Cristian Osan
© ASE 1996-2010
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